Wenn Du externe Inhalte einer anderen Seite auf Deiner Webseite einbinden möchtest, so ist das mit dem sog. iFrame möglich. Beim Inlineframe handelt es sich um ein HTML-Element, mit der Du Deine Seite strukturieren kannst. Der Webbrowser stellt den externen Content dann für den User in einem vordefinierten Rahmen auf der Seite dar.

So hast Du die Möglichkeit, z.B. YouTube- oder Vimeo-Videos oder Karten von Google Maps anzeigen zu lassen. Es lassen sich sogar ganze Webseiten auf Deiner integrieren, was aber meistens wenig Sinn ergibt.

Ein Vorteil von iFrames ist unter anderem, dass sie einfach zu erstellen sind und nur wenig Programmieraufwand benötigen. Außerdem können Besucher auf Deiner Webseite bleiben und müssen keine weitere Seite für das Abspielen von Dateien oder das Anzeigen von Content aufrufen. Dies wirkt sich ebenfalls positiv auf die Verweildauer und die User Experience im Allgemeinen aus und kann Dir Pluspunkte beim Google-Ranking bescheren.

iFrames sind zudem eine Option, um Bilder oder Texte ins angepasste Layout und eigene Design miteinzubinden.

Mithilfe von iFrames binden Webseitenbetreiber auch häufig Werbung auf der eigenen Webseite ein.

Nachteile ergeben sich u.a. beim Datenschutz, da iFrames beispielsweise mit Social-Media-Inhalten Nutzerinformationen an die jeweilige Plattform senden oder in puncto Sicherheit: Sie bieten Hackern einen Weg, Quell-Seiten-Codes zu manipulieren und somit Schadsoftware auf den Computer des Besuchers zu schleusen. Darüber hinaus werden Inhalte nicht mehr angezeigt, wenn die URL bzw. der Code der Quell-Seite geändert wird oder Inhalte gelöscht werden.

Auf SEO-Ebene können sich iFrames ebenfalls negativ auswirken:

Crawler beachten entweder den Content von iFrames überhaupt nicht, wodurch sie diese auch nicht im Index aufführen, oder identifizieren ihn unter Umständen als Duplikate Content.

Auf jeden Fall solltest Du nur seriöse und vertrauenswürdige Quell-Seiten für das Verwenden von iFrames nutzen. In der Regel stellen YouTube-Videos oder Karten von Google Maps hierfür ein sehr geringes Risiko dar.