Beim Online-Marketing steht der Begriff Gebotsstrategie direkt mit Google Ads in Verbindung.

Insgesamt existieren hier sieben unterschiedliche Gebotsstrategien: Ziel-CPA, Ziel-ROAS, Klicks maximieren, Conversions, Conversion-Wert maximieren, Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen und Manueller CPC & Enhanced-CPC-Strategie.

Die Ziel-CPA bezieht sich auf die Costs per Action, also auf die Kosten pro Aktion bzw. Betrag pro Conversion eines potentiellen Kunden. Hier bestimmst Du, wenn Du eine Google-Anzeige schalten möchtest, wie viel Du für eine Aktion (z.B. Anmeldung in einem Newsletter) bzw. Conversion (z.B. Kauf in Deinem Shop) bereit bist, zu zahlen.

Eine zweite Gebotsstrategie besteht darin, die Ziel-ROAS (Return on Advertising Spend) festzulegen. Hier gibst Du an, wie viel Geld Du pro Euro Werbebudget durch Conversions erzielen möchtest. Wenn Du also zum Beispiel 5 € bei einem Euro Investment erreichen möchtest, liegt hier der Ziel-ROAS bei 500 %.

Sowohl für Ziel-CPA als auf auch für Ziel-ROAS ist es wichtig, dass das Conversion-Tracking erfolgreich eingerichtet ist und min. 15 Conversions in den vergangenen 30 Tagen mithilfe einer Suchkampagne zustande kamen.

Die Strategie Klicks maximieren ist standardmäßig voreingestellt. Jedoch ist diese für ganz neu aufgesetzte Accounts und Kampagnen überhaupt nicht profitabel.
Sie hat den Sinn, wie der Name bereits sagt, die Klickanzahl zu maximieren. Der Preis dafür ist nicht festgelegt, sodass hierbei nicht berücksichtigt wird, ob das Ziel des Unternehmens damit realisiert wird oder eben nicht. Wenn Du keinen entsprechenden Umsatz generieren konntest, ist die Klickzahl letzten Endes für Dich unerheblich und deshalb häufig eine ungeeignete Strategie. Nur wenn Du innerhalb kürzester Zeit ganz viele Daten sammeln möchtest, um mit diesen weiterarbeiten zu können, kann sie Sinn ergeben. Trotzdem ist diese Art für die Überprüfung z.B. der Qualität Deiner Customer Journey oder Webseite ziemlich kostspielig.

Bei Gebotsstrategie Conversions steht für Google im Vordergrund, wie auch schon wieder der Name andeutet, dass unabhängig von der Profitabilität die Conversions maximiert werden. In manchen Fällen kann diese Strategie durchaus, vor allem bei Upsells, sinnvoll sein

Bei Conversion-Wert maximieren spricht Google vor allem diejenigen User an, die normalerweise für viel Geld auf einmal einkaufen. Das könnte aber unter Umständen dazu führen, dass sehr viele Käufer, die weniger Budget ausgeben, eben nicht angesprochen werden und Du somit nicht den eigentlich möglichen Umsatz erreichst.

Mit Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen gibst Du Google vor, wie oft Du ganz oben bei den Suchergebnissen angezeigt werden möchtest. Daran angepasst überbietet Google Deine Konkurrenz, was dementsprechend sehr viel Geld kosten kann. Ob Du damit auch Profit machen kannst, spielt hierbei eine sehr untergeordnete Rolle.

Mit der Gebotsstrategie Manueller CPC und Enhanced-CPC-Strategie kannst Du selbst entscheiden, wie viel Du maximal für einen Cost per Click (CPC), also Preis für einen Klick, ausgeben möchtest. Zudem hast Du die Möglichkeit, bei der Kampagnenerstellung einen   „Enhanced CPC“ festzulegen. Dabei handelt es sich um die einzige semi-automatische Gebotsstrategie bei Google Ads, mit der Du Google gestattest, selbstständig bis zu einem gewissen Maße das Maximalgebot zu überschreiten. Für einen Vergleich mit der manuellen Strategie nach ein paar Wochen kann dies durchaus zweckmäßig sein.

Unsere Google-Ads-Experten kennen all diese Strategien in- und auswendig und stehen Dir gerne mit ihrem gesamten PPC-Wissen zur Seite, damit Du mehr Umsatz erreichst und die richtigen Kampagnen fährst. Vereinbare daher jetzt hier ein kostenloses Erstgespräch.