Viele Kunden werden immer wieder mit der Idee gelockt, dass sie mit Google Ads immens viel Geld verdienen könnten. Auf wen trifft die Aussage zu und wie kannst du bereits jetzt einschätzen, welche Leistungen du mit deiner speziellen Brand von Google Ads erwarten kannst?

Das A und O für Advertising

Es gibt eine zentrale Sache, die sehr entscheidend ist, quasi das A und O für viele Verkäufe. Dieses Entscheidungskriterium ist dein eigenes Produkt. Bereichert es die Kunden und löst möglicherweise ein Problem? Mit Google lässt sich zwar eine Menge erreichen, aber es ist nicht möglich, ein Produkt, das vom Markt einfach nicht angenommen wird, in die extremste Profitabilität zu heben.

Welcher ROAS ist realistisch?

Im Schnitt erzielen wir einen ROAS von 5,5, was im Vergleich zur Konkurrenz dem Standard entspricht oder ihn sogar übertrifft. Das bedeutet gleichzeitig, dass es Kunden gibt, die einen ROAS von 3 erreichen, aber auch solche, die einen ROAS von 8 erzielen. Am besten fragst du dich, welchen ROAS du konkret benötigst, um profitabel zu sein, und ob es realistisch ist, diesen zu erreichen.

Der ROAS ist branchenabhängig

Daneben hängt die Leistung u.a. von der jeweiligen Branche ab. So sind Branchen wie die Modeindustrie oder die Make-up-Industrie viel wettbewerbsintensiver. Deshalb sollte man gerade in solchen Branchen mit einem niedrigeren ROAS rechnen, was aber natürlich nicht unbedingt der Fall sein muss. Eben weil die Konkurrenz in diesen Branchen so groß ist, ist es schwieriger, auf sich aufmerksam zu machen. Hier ist es unbedingt notwendig eine umfassende Keyword-Recherche durchzuführen, da ansonsten zu viel irrelevanter Traffic eingekauft wird. Aber guter Traffic allein nützt nichts, wenn die Kunden dann nicht auf der Website konvertieren.

Stärkst du weitere Vertriebskanäle?

Aus diesem Grund ist es ebenfalls wichtig, andere Komponenten zu berücksichtigen. So sollte die Website für Conversions optimiert sein, AB-Tests regelmäßig durchgeführt werden und die Kunden sollten stets nach Optimierungen und Wünschen gefragt werden.


Im Normalfall sollte der Google Ads-Kanal nur etwa 20-30% des Umsatzes und des Traffics ausmachen. Deshalb sollten auch andere Kanäle gefördert werden, die sich wechselseitig unterstützen können. Wer beispielsweise auf Facebook, TikTok und Google wirbt, kann seine Markenpräsenz deutlich erhöhen und gleichzeitig kanalübergreifend dieselben Zielgruppen erreichen, sodass der potenzielle Kunde leichter zum Kauf geführt wird. Zusätzlich erleichtert dies die Erfassung von Zielgruppen, wodurch der Algorithmus besser trainiert und die Lernphase verkürzt wird.

Bereits Erfahrungen mit Google gesammelt?

Darüber hinaus gibt es einen weiteren wesentlichen Punkt, der ebenfalls einen Einfluss auf die Entwicklung hat. Die Zeit, in der deine Brand bereits auf Google beworben wurde.

Wenn ein Account ganz neu bei Google ist, bedeutet das, dass am Anfang viele Daten gesammelt werden müssen und sich dadurch die Lernzeit verzögert. Im Vergleich zu einem Account, der bereits einige Jahre auf Google existiert, können die Daten einen höheren ROAS in Höhe von 1 bis 2 bedeuten.

Wieso überhaupt Google Ads?

Weshalb wird Google Ads eigentlich vom kleinsten Shopbesitzer bis hin zu den Mega Konzernen genutzt?

Google Ads ist im Vergleich zu anderen Vertriebskanälen sehr beständig. Der große Vorteil liegt darin, dass ein regelmäßiger, permanenter Umsatz generiert wird, den es sonst nicht geben würde. Es wird nicht nur mehr Gewinn erwirtschaftet, sondern dieser Gewinn ist bis zu einem gewissen Grad ebenfalls sehr zuverlässig planbar, sodass er langfristig zur weiteren Stärkung der Marke genutzt werden kann.

Fazit

Google Ads ist tendenziell ein beständiger, aber sicherer Kanal. Daher sollte man nicht erwarten, dass die Rendite in astronomische Höhen schießt. Doch was spricht eigentlich gegen eine gesunde Basis an Verkäufen pro Monat?