Die trendigsten Plattformen bei Social Media 2021 - Monkeys.Digital

 

Wer vertreibt sich beim Warten auf den Bus oder auf dem Nachhauseweg in der U-Bahn nicht gerne die Zeit mit Social Media?
Kurz die Timeline auf Instagram updaten und schauen, was die Freunde oder auch völlig unbekannte Personen gerade so treiben. Sich Kochinspirationen für das Abendessen oder DIY-Ideen fürs Bastelwochenende auf Pinterest holen. Oder sich die neuesten Lifehacks und lustigen Filmchen auf TikTok reinziehen. Vielleicht noch kurz die Tweets zum neuesten Aufreger auf Twitter auschecken und anschließend selbst noch einen „Snap“ an Friends und Family verschicken.
Dies ist tatsächlich – mit kleinen Variationen – der Alltag der meisten Menschen. 

Rund 90 Prozent der über 25-Jährigen informieren sich auf den Social Media Plattformen über News und Produkte. Im Januar 2020 belief sich die Zahl der monatlich aktiven Nutzer von sozialen Netzwerken weltweit auf rund 3,8 Milliarden, so statista.
Das macht deutlich, welch ungemeines Potenzial in diesen Netzwerken schlummert. Daher ist es auch für Unternehmen aller Art so essenziell, dieses (teils noch unbekannte) Potenzial zu erkennen und zu nutzen.

Ich möchte Dir einen interessanten Überblick über die wichtigsten und teilweise noch unbekannteren Netzwerke des reichhaltigen Social Media Überangebots vorstellen. So kannst Du daraus schließen, welches Netzwerk genau für Dich, für Dein Business und Deine Zielgruppe nützlich sein kann und Deine Reichweite erhöht.

 

Fokus auf Interesse – Pinterest

Der Name dieser Plattform setzt sich aus den englischen Wörtern „pin“ (anheften) und „interest“ (Interesse) zusammen. Dies erklärt auch schon die Funktion, denn der Nutzer kann verschiedene Pinnwände erstellen, an denen er alles für ihn Interessante anheftet. Dies ist sowohl öffentlich möglich – hier können dann andere Nutzer die Bilder und Kurzvideos teilen bzw. kommentieren – als auch an privaten Pinnwänden, die nur der Nutzer sieht.

Sinn und Zweck ist vor allem der Austausch über verschiedene Hobbys und Interessen, DIY-Bastelideen, Rezepte und Einkaufstipps. Kurzum es geht um die schönen Dinge des Lebens und um Lifestyleprodukte. Dabei wird die visuelle Suchmaschine mithilfe von maschinellem Sehen und maschinellem Lernen betrieben. Und genau hier steckt das ungeheure Potenzial: Dieses Netzwerk wird hauptsächlich als Suchmaschine für Lifestyle-Inhalte genutzt. 70 Prozent der User sind weiblich.

Die Bilder bzw. Kurzvideos werden direkt mit dem Shop oder zur Webseite verlinkt und sorgen so für ordentlich Traffic. Damit steigt natürlich die Klickrate und somit auch die Conversion-Rate. 77 Prozent der User stoßen beim Stöbern tatsächlich auf neue Produkte und ein Drittel nutzt Pinterest, um neuen Firmen zu folgen. Die Zahl der aktiven Nutzer monatlich stieg von 335 Millionen im Jahr 2019 auf 442 Millionen in 2021 an. Das ist eine Steigerung um 32 Prozent und legt das enorme Potenzial offen.

Beispiele von Postings auf Pinterest

Hier siehst Du vier Beispiele, wie Beiträge bei Pinterest angezeigt werden.

Die junge Generation – Snapchat

Weiter geht es mit dem kostenlosen Instant-Messaging-Dienst Snapchat. Es handelt sich um die zweitpopulärste Handy-App, die sage und schreibe dreißigmal am Tag von den Usern im Schnitt geöffnet wird. Das Besondere an dieser App ist, dass Fotos und andere Medien nur eine bestimmte Anzahl von Sekunden sichtbar sind, bevor sie automatisch entfernt werden.

Diese Inhalte können auch nicht direkt kommentiert oder geliked werden und der User besitzt kein klassisches Profil, das mit Inhalten weiter ausgebaut werden kann. Die Funktion konzentriert sich also auf das einseitige Verbreiten von neuen Inhalten sowie auf das Chatten mit einer oder mehreren Personen. Dabei kommt Snapchat einem temporären Tagebuch gleich, das mit anderen Usern geteilt wird.

Die Zielgruppe dieses Social-Media-Kanals ist sehr jung, sie liegt zwischen 14 und 24 Jahren und bewegt sich daher vornehmlich in Schülerkreisen. Das Storytelling wird durch Bilder und Videos betrieben, sodass sich hier vor allem das Influencer-Marketing lohnt. 4 Billionen „Snaps“ werden täglich in die Welt rausgeschickt.

Wenn auch Du noch mehr Sichtbarkeit für Dein Business erreichen möchtest, dann wende Dich an die Experten von den Monkeys.Digital & sichere Dir hier Dein kostenfreies Erstgespräch: 

Oder schicke uns alternativ eine E-Mail mit Deinem Anliegen an freemeeting@monkeys.digital

Das größte Wachstum – TikTok

TikTok ist eine Unterhaltungsplattform, die in den letzten Jahren sehr stark gewachsen ist. In Deutschland nutzten im Januar 2019 4,1 Millionen Menschen diese Plattform, im November waren es bereits 5,5 Millionen. Mit der TikTok-App können Benutzer z.B. Musikclips ansehen sowie selbst kurze Clips aufnehmen und bearbeiten, unter anderem mithilfe von Spezialeffekten und Filtern. Die Videos haben eine Länge von maximal 60 Sekunden.

Wenn Du nach oben wischst, wird Dir direkt das nächste Video, das Dich mit hoher Wahrscheinlichkeit interessiert, angezeigt. Der Algorithmus merkt sich hierbei Deine Präferenzen und lernt hier dazu, um dies zu erreichen.

Das Credo bei der Videoerstellung: Erlaubt ist, was gefällt und unterhält. Ob Singen, Tanzen, Lippensynchronisation, Karaoke, Schauspielern, Kochvideos, Vlogging, Tipps oder lustige Internet-Challenges – das überwiegend junge Publikum lässt die kreativsten Beiträge innerhalb kürzester Zeit viral gehen.

TikTok-User verbringen durchschnittlich 52 Minuten am Tag mit dieser App. 41 Prozent der Nutzer bewegt sich in einer Altersspanne zwischen 16 und 24 Jahren. Dies ist genau die Zielgruppe für Firmen und Start-ups, die an ihren Nachwuchs denken. Zudem kann mit spannenden Challenges bewusst Aufmerksamkeit generiert und gelenkt werden und so die nächste Werbekampagne starten.

Übrigens gibt es auch Songs, die erst durch TikTok richtig erfolgreich wurden und nun weltweit bekannt sind.

Hier siehst Du Beispiele für Videos auf TikTok

So werden Dir die Videos auf TikTok angezeigt. Immer, wenn Du nach oben swipst, erscheint ein neues Video.

Eintagsfliege oder Gamechanger? – Clubhouse 

Obwohl diese Plattform bis Ende letzten Jahres noch gänzlich unbekannt war, startete sie ab dem 4. Quartal 2020 so richtig durch. Erst im Frühjahr 2020 veröffentlicht, erreichte die von Paul Davison und Rohan Setz (die bereits für Pinterest bzw. Google gearbeitet hatten) entwickelte App alleine vom 1. Februar 2021 von 3,5 Millionen bis zum 16. Februar auf rasante Weise 8,1 Millionen Downloads. Viele Journalisten berichten regelmäßig über sie und zuletzt vor allem aufgrund des geringen Datenschutzes und rechtlicher Komplikationen nicht nur positiv.

Dieser Social-Media-Plattform können neue Nutzer nur dann beitreten, wenn sie von schon registrierten Usern eingeladen werden.

Bei Clubhouse handelt es sich um eine Audio-Plattform, auf der User für Gesprächsthemen digitale Räume eröffnen und andere Benutzer bei Vorträgen oder Diskussionen zuhören oder sich aktiv mit Beiträgen miteinschalten können. Ein Moderator übernimmt die Leitung der Gespräche und entscheidet, wann er User zu Wort kommen lässt oder sie wieder stummschaltet.

Es bleibt abzuwarten, wie lange dieser regelrechte Hype um Clubhouse anhält, ob diese App dauerhaft neue Maßstäbe bei Social Media setzt und inwieweit die Entwickler bisherige Mängel für eine weitere globale Existenz in den Griff bekommen können.

So sieht die Benutzeroberfläche von Clubhouse aus

Die Startansicht bei Clubhouse sieht ungefähr so aus.

Fazit Social Media – finde heraus, was zu Dir und Deinem Produkt passt

Nicht jede Plattform passt natürlich zu jedem Unternehmen, zu jeder Zielgruppe und jedem Marketingziel. Daher ist es wichtig, sich vorab genau zu überlegen, wen man wie erreichen möchte. Hier können Profis helfen, so z.B. die Monkeys.Digital.

Gerade für die Einführung von neuen Produkten eignen sich die drei erstgenannten Social-Media-Plattformen besonders gut. Wichtig ist dabei immer, dass der Content zur jeweiligen Plattform passt.

Trotzdem sollte man nie den Blick nach links und rechts vergessen, auch mal neue Wege einschlagen und sich mutig an neue Marketingstrategien rantrauen.

Produktive Grüße und viel Erfolg
Lena

PS: Wenn auch Du online durchstarten möchtest, dann unterstützen Dich hierbei die Experten der Monkeys.Digital. Vereinbare jetzt hier Dein kostenloses Erstgespräch:

PPS: Hier erfährst Du noch mehr über Online-Marketing mit Social Media und inwieweit solche Plattformen für Dein Unternehmen einen Fluch oder Segen sein können.

Bildquellen: getstencil, Clubhouse, Snapchat, Pinterest und TikTok

Kommentare