Deshalb ist Design so wichtig - auch fürs Online-Business


Um mit Produkten oder Dienstleistungen Geld zu verdienen, sollte man Probleme von anderen lösen.

Auch Design muss Probleme lösen, die Menschen haben. Gutes Design ist aber viel mehr als nur ein Problemlöser!

Hier zeige ich als erfahrener UX/UI-Designer meine Sicht – was mich inspirierte, was gutes Design ausmacht und warum es ebenso wichtig für noch mehr Kunden und das Online-Business ist.

 

 

Der Künstler Piergiorigo Robino – was ein Croissant mit Design zu tun hat

 

Piergiorgio Robino, der auch das Künstlerkollektiv „Nucleo“ anleitet, hat Design mit einem Croissant verglichen:

Demnach sei Design eine Kombination aus vielen Dingen.

Man braucht zunächst das Wissen über seine Geschichte und dann noch eine Liste mit den benötigten Elementen, also in diesem Fall den Zutaten. Das reicht jedoch nicht, da für die Herstellung zudem ein funktionierendes Rezept notwendig ist.

Damit das Herstellen des Essens einen bestimmten Zweck des Bäckers verfolgt, ist ebenso eine Zielgruppe erforderlich, die die Speise kauft und bestenfalls anschließend zu sich nimmt. 

Auch bestehende Rezepte geben dem Bäcker Raum für Kreativität, da man es mit verschiedenen Zutaten kombinieren oder abändern kann und das Produkt trotzdem noch ein Croissant bleibt. Zum Beispiel gibt es Croissants ohne Füllung, mit Käse, Speck, Schokolade und viele mehr. 

 

Die Frage, was für mich Design wirklich ist

 

Vor einiger Zeit war ich bei einem Vorstellungsgespräch für eine UX-Position und drei Leute in einem kleinen, winzigen Raum stellten mir die Frage: „Was bedeutet UX für Sie?“ 

Ich sagte zum Beispiel, dass Design Wert auf eine gute User-Experience legt oder dass die Botschaft gut kommuniziert werden sollte. Auch äußerte ich, dass man mit Design erreichen kann, Klarheit für den Endbenutzer zu schaffen. Das alles war für die Experten jedoch nicht genug.

Vielleicht wollten sie hören, dass Design für mich bedeutet, etwas nach der Heuristik von Don Norman (erhielt u.a. Ehrendoktor-Titel für Design und war Vizepräsident der Advanced Technology Group bei Apple) zu gestalten. Vielleicht aber auch etwas ganz anderes. Wie auch immer, am Ende war ich damals für sie einfach zu jung, aber das Gespräch hat mich dazu gebracht, noch intensiver darüber nachzudenken, was Design für mich wirklich ist.

 

Herangehensweise für gutes Design

 

Als Student der angewandten Wissenschaften habe ich gelernt, Dinge zu isolieren und abstrakt über die Funktionsweise eines Systems nachzudenken. Tatsächlich ist es aber erfüllender und besser, das System ganzheitlich zu betrachten und daran zu denken, wie es mit anderem zusammenhängt – und eben nicht nur über die losgelösten Wechselwirkungen. Ansonsten hat man nur eine begrenzte Sichtweise, obwohl die Welt viel komplexer ist und durch Isolierung auf einzelne Sachverhalte verliert man den Blick auf das Ganze. 

Für gutes Design sollte man die Perspektive des Benutzers einnehmen. Wenn das nicht gemacht wird, wird es entweder nur ein Kunstwerk ohne anwendbare Funktionen oder es wird lediglich ein Gerät entwickelt, das nur einem Nutzen dient, ohne tatsächlich zu begeistern.

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Aber warum ist Design nun so wichtig? 

 

Die Bauhaus-Bewegung der dreißiger Jahre zeigte noch mehr als zuvor, warum Design wichtig ist. Bauhaus brachte Nützlichkeit und Ästhetik zusammen. Diese Bewegung versuchte, Formgestaltung für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen, nicht nur für einige wenige Auserwählte, wie es in der Renaissance der Fall war. Das Erbe des Bauhauses finden wir heute in Unternehmen wie Ikea und Apple.

Hier dazu meine Definition von Design und was seine Wirkung ist:

Design …

  • gestaltet Realität 
  • ist ein Vehikel zu anderen Bereichen 
  • ist eine Manifestation einer Lösung
  • hilft, Ordnung zu schaffen
  • baut Systeme auf
  • verfestigt Konzepte 

Alles in allem erfüllt es unsere Bedürfnisse und gibt uns das, was wir uns wünschen. Design ist international und absichtsvoll. Es hilft, ein gestecktes Ziel zu erreichen.

 

Was ist gutes Design?

 

Schlechtes Design ist häufig sofort erkennbar. Gutes hingegen wird weniger schnell als ebendieses identifiziert, da es sich optimal an seine Umgebung anpasst.

Es baut auf bewährten Konzepten der Vergangenheit und der Gegenwart auf. Auf Einflüssen, die nicht gleich wieder vergehen. Auf Faktoren, die wirtschaftlich und kulturell bedingt sind. Gutes Design ist transzendent zu dem, was ist und was war. Es ist durchdacht, klar und doch gleichzeitig in gewisser Weise unsichtbar. Es ist eine Bereicherung und hilfreich. 

Oder wie es der bekannte Industriedesigner Dieter Rams formuliert, ist gutes Design

  • innovativ
  • nützlich
  • ästhetisch 
  • verständlich 
  • unaufdringlich
  • ehrlich/bescheiden
  • langlebig 
  • nachhaltig/umweltfreundlich

 

So wird man zu einem guten Designer

 

Auf der Grundlage von Untersuchungen prominenter Personen der jüngeren und etwas zurückliegenden Geschichte kommen wir zu bestimmten Eigenschaften, die einen guten Designer ausmachen. 

Zehn Punkte wurden hierzu auf Grundlage wissenschaftlicher Daten herausgefunden:

Ein guter Designer …

  • benutzt seine eigenen Produkte 
  • scheitert früh/scheitert schnell
  • denkt breit
  • denkt auch über die kleinen Dinge/Details nach
  • ist neugierig
  • ist aufgeschlossen
  • taucht in die Welt der Menschen und der Kultur ein 
  • denkt aus der Perspektive des Anwenders 
  • verfolgt mit seiner Arbeit bestimmte Absichten 

Aber vor allem ein Punkt ist essentiell, den Dieter Rams hervorhebt und den ich hier kurz wiedergebe:

Oft glauben junge Designer, dass ein brauchbares Produkt herauskommen wird, wenn man nur dem Styleguide der Plattform folgt. Das ist ein grundlegendes Missverständnis des Styleguide-Effektivitätsmythos, den es zu zerstreuen gilt.

Wie die anderen aufgezeigten Aspekte jedoch nahelegen, bedarf es viel mehr, als nur nach einem Schema F vorzugehen und zu glauben, dass damit schon das Ziel der ganzen Arbeit erfüllt werden würde. Denn auch der Betrachter merkt schnell, wenn etwas ohne tiefgründige Gedanken nur ganz hurtig über etwas anderes gestülpt wurde, was sich natürlich wiederum negativ auf das Gesamtbild auswirkt.

 

Gutes Design für Websites & Software

 

Für Websites und Software hat Design mehrere Aufgaben zu erfüllen:

Es soll dabei helfen, Texte und grafische Elemente harmonisch miteinander zu einem wundervollen Gesamtbild zu verbinden und letztlich den Kunden oder Lead begeistern.

Dafür muss es so gestaltet sein, dass der User klar und strukturiert geführt wird und sich intuitiv zurechtfindet. Natürlich können auch ein wenig Witz und Schönheit das Ganze aufpeppen, solange sie nicht vom Wesentlichen ablenken. Wenn sich der Benutzer gut aufgehoben fühlt und auf seine Interaktionen das bekommt, was er erwartet bzw. ihm versprochen wurde, steigen Interesse und Zufriedenheit – oder die Verweildauer bezüglich Websites verlängert sich und er bekommt Lust, mehr zu entdecken.

Damit noch mehr Besucher vom Lead zum Kunden werden, ist es daher wichtig, dass das Zusammenspiel von Design, Texten und möglichen weiteren Elementen aus psychologischen Gesichtspunkten betrachtet und umgesetzt wird, weshalb Texter und Designer Hand in Hand arbeiten sollten. 

Wenn die Seite auch noch technisch bezüglich SEO optimiert ist, ergibt sich dadurch für den User ein sehr positives Erlebnis, durch das die Conversionrate stark ansteigt und die Website zu einem Umsatzbooster führen kann.

 

Fazit zu gutem Design

 

Wie Du gesehen hast, besteht gutes Design aus viel mehr, als nur eine schöne Lösung zu bieten. Es verbindet das Nützliche mit dem Ästhetischen und regt auch einige direkt zum Nachdenken an.

Kurz und knapp formt es unsere physische Realität. Es kombiniert Wissenschaft und Kunst in der praktischen Anwendung für den Menschen.

Design ist wie Magie: Es kann ein neues Problem lösen und leitet Innovationen ein. 

Und Innovation stellt eine technologische und kulturelle Evolution dar, die die Welt vorantreibt. Dadurch werden Lösungen für komplexere Probleme für die Verbesserung Einzelner entwickelt.

Sei es ein Software-User, der etwas noch effizienter umsetzen möchte, ein Seitenbesucher mit der Suche nach einer Antwort oder ein Patient im Krankenhaus.  

Design ist eben der Katalysator für Innovation! Laut UK Design Council führen Investitionen in ein ansprechenden, gutes Design zu einem 20-fachen Nettoumsatz. Schon alleine deshalb lohnt es sich, für UX/UI-Design Geld in die Hand zu nehmen.

Letzten Endes führen hervorragende Designer alle möglichen Disziplinen zusammen:

Sie kennen den Anfang und das Ende eines Projekts, den Prozess an sich, sind in die Kommunikation involviert, wissen über die Konkurrenz und die Kosten Bescheid und entwickeln Lösungen, die die Menschen von Morgen nutzen werden.

Aus diesem Grund finde ich selbst Design so spannend und hoffe, dass Du es nun auch mit ganz anderen Augen sehen wirst.

Beste Grüße
Aron Bijl

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