4 veraltete SEO-Faktoren mit heute geringer Bedeutung

 

Wenn Du erfolgreich eine Website bzw. einen Onlineshop betreiben möchtest, dann solltest Du die Inhalte und Seiten ebenfalls mit Blick auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) anpassen, um beim Suchmaschinenranking weit vorne zu landen, sodass Dich User leichter finden.

Jedoch existieren einige SEO-Faktoren, die früher als extrem wichtig galten, heutzutage aber keine oder nur noch eine geringe Bedeutung haben. Weil veraltete Anleitungen und Tipps immer noch im Netz kursieren, könnten somit SEO-Neulinge in die Irre geführt werden, wodurch sie die Seiten eher verschlimmbessern.

Deshalb zeige ich Dir hier vier solcher Faktoren auf, damit Du nicht viel Arbeit in etwas steckst, das so gut wie keine Auswirkungen mehr auf das Ranking hat und Dir eventuell sogar schadet.

Und zum Schluss sage ich Dir auch, warum ich die gängige Bezeichnung „Suchmaschinenoptimierung“ für nicht optimal halte.

 

1. veralteter SEO-Tipp – Keywordstuffing

 

Früher hatte es immense Auswirkungen auf das Ranking von Seiten, wenn ein Keyword ganz häufig im Text verwendet wurde und konnte eine Website bei der Suchanfrage dieses entsprechenden Wortes bei den Suchergebnissen enorm nach oben katapultieren. Allerdings ist das schon seit mehreren Jahren vorbei.

Das andauernde Wiederholen eines Begriffes macht den Text nicht nur schwieriger für den Besucher lesbar, sondern auch Google überprüft den Kontext zum restlichen Content. Wenn dieser nicht zu dem Keyword passen sollte, gibt das Abzüge.

Das bedeutet keineswegs, dass Keywords unwichtig wären. Ganz im Gegenteil: Sie haben eine große Relevanz, nur eben an den richtigen Stellen.

So veranlasst ein Schlüsselwort im Meta Title und der Meta Description (also quasi die Vorschau auf den Text bei der Auflistung der Ergebnisse unter dem Titel), dass der Nutzer Deine Seite auswählt.

Genauso ist es für das Ranking hilfreich, wenn das Keyword in der Hauptüberschrift, auch h1 Überschrift genannt, die nur einmal pro Unterseite benutzt werden darf, vorkommt. Ebenfalls nützt das Keyword in den weiteren Zwischenüberschriften und dem Alt-Text von Bildern oder beim Setzen interner Links, weil hier wiederum auf den Aspekt des Nutzens gegenüber dem User eingegangen wird (er weiß, worum es sich handelt, dass der Abschnitt für seine Frage relevant ist etc.).  

Benutze folglich auf jeden Fall ein Keyword an den genannten Stellen, das zum Inhalt Deiner Seite passt und vermeide, es absichtlich zu oft einzubauen.

   

2. veralteter SEO-Tipp – Graphisches Hervorheben von Keywords

 

Ja, es gab eine Zeit, in der Google Keywörtern, die fett oder kursiv geschrieben waren, mehr Beachtung geschenkt hat und die betreffende Seite deutlich besser gerankt wurde. Das ist aber Schnee von vorgestern und hat keinen nennenswerten Einfluss mehr.

Wie Du hier in meinem Beispielsatz sehen kannst, wirkt es auf den Nutzer eher albern, wenn man ständig Wörter künstlich hervorhebt, dies für ihn keinen richtigen Wertzuwachs bietet und schlimmstenfalls sogar eher verwirrt und abschreckt, weiterzulesen.

Daher sollten solche Elemente eben nur dann verwendet werden, wenn sie dem Leser zur leichteren Orientierung dienen oder sie explizit auf etwas sehr Wichtiges aufmerksam machen sollten.

 

3. veralteter SEO-Tipp – Je mehr Backlinks, desto besser

 

Es gab eine Zeit, in der sich Vereinzelte darauf konzentriert haben, mit dem Verkaufen von Backlinks, also Verlinkungen, die von anderen Websites auf die von Kunden führen, Geld zu machen. Eine hohe Anzahl an verschiedenen Backlinks konnte dann einen entscheidenden Unterschied im Ranking hervorrufen.

Gegenwärtig ist es keine gute Idee mehr, für Backlinks zu bezahlen bzw. so viele wie möglich erreichen zu wollen. Es kommt heute demgegenüber noch mehr auf die Qualität als die Quantität an. Will heißen: Je höher die Autorität der Seite ist, umso mehr macht sich ein Link von dort auf Deine Website beim Ranking bemerkbar.

Anbieter, die auf ihrer Website nur Backlinks sammeln und keinen Mehrwert liefern, werden wohl keine hohe Website-Autorität besitzen …

Und es kann noch viel schlimmer kommen: Suchmaschinen wie Google können Dich drastisch dafür abstrafen, sollten sie deutliche Anzeichen haben, dass Du Backlinks gekauft hast. Du verstößt sogar gegen geltendes Recht, wenn Du für die Platzierung von Artikeln oder anderen Inhalten bezahlst und sie nicht als „Anzeige“, „Werbung“ oder „gesponsort“ gekennzeichnet sind, da dies unter Schleichwerbung fällt. 

Daher ist es besser, wenn Du so guten Content erstellst, dass Dich andere ohne Gegenleistung verlinken oder anfragst, ob Du einen Gastartikel schreiben darfst, der kostenlos veröffentlicht werden kann.

Generell ist das Thema Backlinks platzieren ein weites Feld. Vielleicht schreibe ich daher dazu noch einen eigenen SEO-Artikel, in dem Du hierfür ein paar zielführende Tipps erhältst, die auch rechtlich einwandfrei sind. 😉 

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4. veralteter SEO-Tipp – Extra Keyword-Meta-Tags im HTML-Code

 

Auch heute noch setzen einige auf das Verwenden von Keyword-Meta-Tags in ihrem Code. Diese dürfen auf gar keinen Fall mit der Meta-Tag Description oder dem Meta-Tag Title verwechselt werden, die enorm wichtig für suchende User sind, da sie den Titel der Seite und das Snippet (Vorschau auf den Inhalt der Seite bei den Suchergebnissen) darstellen.

Der normale Seitenbesucher wird Meta-Tag Keywords an sich nicht wahrnehmen, denn wer außer Programmierern oder SEO-Spezialisten sieht sich schon den Quellcode einer Website an?
Vor über zehn Jahren hatte es noch gewisse Auswirkungen, wenn Du themenverwandte Meta-Tags in Deinem HTML-Script mit meta name=“keywords“ eingefügt hattest.

Jetzt beeinflussen sie das Ranking hingegen überhaupt nicht mehr, weshalb Du Dir getrost diese Arbeit sparen kannst und Dich besser auf andere SEO-Faktoren konzentrierst.

Nutze die Zeit stattdessen, um dem User einen noch höheren Mehrwert zu liefern oder ihm eine bessere UX (User-Experience) beim Besuch Deiner Seite zu bieten.


Fazit: Bleib bei SEO am Ball

 

Wie Du in diesem Artikel lesen konntest, sind einige SEO-Faktoren, die früher zu einer überragenden Position bei Google & Co geführt haben, kaum oder überhaupt nicht mehr relevant und können unter Umständen sogar Nachteile mit sich bringen. 

Es geht bei der Suchmaschinenoptimierung in erster Linie entgegen dem Begriff darum, dass Deine Website nicht für irgendwelche Maschinen, sondern für den Nutzer optimiert ist.

Je mehr Menschen Deine Seite gut finden, auf ihr längere Zeit bleiben, mit ihr interagieren usw., desto besser wird das für Dein Ranking sein. Google und die weiteren Suchmaschinen möchten nämlich mit ihren Vorgaben für Seitenbetreiber erreichen, dass der User genau das findet, was er möchte und das beste Erlebnis bei der Nutzung ihres Dienstes haben.  

Damit Du also mit Deiner Website für Deine Dienstleistung oder Produkte gut gefunden wirst, solltest Du hinsichtlich der SEO up to date bleiben und immer wieder schauen, ob Du die wichtigsten neuen Kriterien von Google erfüllst.

Produktive Grüße & viel Erfolg
Dein Marian  

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PPS: Lies auch hier meinen Artikel zu den 6 wichtigen SEO-Faktoren für Google 2021.

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