Google bezeichnet mit dem Critical Rendering Path die Summe der Ausführungen, die der Browser für die Darstellung einer Seite auf dem Bildschirm benötigt. Anders ausgedrückt: Es müssen unterschiedliche Daten (wie Bilder, Schriftarten, Programmskripts, Layout, etc.) beim Besuchen einer Webseite abgerufen werden, damit diese auch angezeigt werden kann. Diese Visualisierung einer Website bezeichnet man als Rendering.
Der Critical Rendering Path ist extrem für die UX (User Experience) und somit ebenfalls immens für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) relevant.  
Dabei müssen nicht alle Elemente gleichzeitig für den Nutzer sichtbar sein, sondern es genügt häufig, wenn als Erstes der Abschnitt geladen wird, den der Seitenbesucher auf dem kompletten Bildschirm seines PCs bzw. Tablets oder Smartphone sehen kann. Allerdings sollte hierbei ebenfalls das CLS beachtet werden.
Je länger der User warten muss, bis Deine Webseite bildschirmausfüllend geladen hat, desto schlechter ist in der Regel die Nutzererfahrung.
Eine Webseite gilt von der Eingabe der URL bis zum abgeschlossenen Rendering einer als schnell, wenn die gesamte Kette an Ausführungen bei ungefähr einer Sekunde liegt, wobei bei diesem Beispiel das Rendering selbst 200 ms ausmacht.

Um einen solchen Wert zu erreichen bzw. sich diesem anzunähern, kannst Du u.a. Folgendes für die Optimierung beachten:

  • alte oder ungenutze Skripte entfernen
  • JS (JavaScript) asynchron laden lassen
  • Critial CSS optimieren
  • GZIP zur Komprimierung verwenden