Beim Benchmarking vergleicht man seine eigenen Produkte, Dienstleistungen, Abläufe, Prozesse usw. mit denen der besten Unternehmen und Produkte. Dabei gibt die Benchmark quasi die Bestmarke vor, was andere bereits erreichen konnten.

Ebenfalls kann man internes Benchmarking durchführen, indem man Bereiche innerhalb des eigenen Unternehmens anhand von Spezifika miteinander vergleicht.

Solltest Du z.B. mehrere Vertriebler in Deinem Unternehmen haben, so könntest Du sie miteinander vergleichen und dann einen Plan aufstellen, wie alle so gut wie Dein bester Verkäufer werden könnte.

Nennen wir Deinen besten Vertriebler mal Susanne und sie soll ein mittelpreisiges Produkt verkaufen:

Susanne schafft in der Woche 300 Anrufe und hat dabei durchschnittlich eine Verkaufsquote von 10 %, macht also in der Regel 30 Verkäufe pro Woche.
Die Erfolgsrate bei Deinen anderen Verkäufern liegt bei 7 % und sie schaffen nur 250 Anrufe, weshalb sie im Durchschnitt nur auf 17,5 Verkäufe wöchentlich kommen.

Anhand dieser Benchmark, die Susanne vorgibt, kannst Du nun versuchen, zwei Dinge bei Deinen anderen Vertrieblern zu verbessern:
Die Zahl der wöchentlichen Anrufe und die Abschlussquote.

Hier könntest Du z.B einen A-B-Test durchführen:

10 Anrufe von Susanne aufnehmen

10 Anrufe eines anderen Verkäufers mitschneiden

-> Hier hast Du dann die direkte Möglichkeit eines Vergleichs und kannst Susannes Arbeit als Vorbild für Best Practices nehmen und dabei die Frage beantworten:

Wie macht Susanne das, dass sie mehr Anrufe schafft und mehr verkauft?

Mithilfe der daraus gewonnenen Erkenntnisse siehst Du, wo andere noch Luft nach oben haben und sie ggf. durch ein Coaching profitieren können, um noch erfolgreicher für sich selbst und Dein Unternehmen zu sein.